Die Macht positiver Gedanken

Positive Gedanken sollen die Erfolge beim Fitness beeinflussen? Es hört sich wie ein Klischee an, ist jedoch tatsächlich selbst wissenschaftlich belegte Tatsache. Wer das Training oder die Ernährung nicht in den Griff bekommt und nach Ursachen im Training selbst oder der Ernährung sucht muss nach einer Zeit feststellen, dass die eigentliche Ursache in der Art, wie er denkt, zu suchen ist. Zwar sind Training und eine Ernährungsumstellung sehr oft mir Planabweichungen, inneren Konflikten und Misserfolgen sowie Rückschlägen verbunden, doch diese können zum eigenen Vorteil genutzt werden.

Das Training kann ohne positive Gedanken nicht erfolgreich sein

Ein erfolgreiches Training erfordert die richtige Einstellung, bzw. positive Gedanken. Um dies besser zu verstehen, sollte man sich mit der Frage auseinandersetzen, wie es denn möglich ist, dass zwei verschiedene Menschen mit ein- und demselben Ernährungs- und Trainingsplan unterschiedliche Ergebnisse sehen. Denn es ist tatsächlich sehr häufig der Fall. In solchen Fällen macht der eine begeistert weiter und der andere gibt frustriert auf. Die Ursache hierfür kann unmöglich im Trainings- oder Ernährungsplan selbst gesucht werden. Denn offensichtlich geht es hier einzig und allein um die Rezeption der Ergebnisse, welche in einem Fall als erfolgreich und im anderen als Misserfolge gedeutet und erlebt werden. Der Versuch, die Ursache für den vermeintlichen Misserfolg im Training selbst zu suchen wird daher keine Resultate zeigen. Denn dabei wird die Ursache selbst nicht erforscht. Daher ist es wichtig, bei Selbstzweifeln nicht daran zu denken, was am Trainings- und Ernährungsplan zu ändern ist, sondern sich vielmehr zu fragen, was dazu nötig ist, am eigenen Ziel dranzubleiben.

Die richtigen Fragen

Sehr viele Menschen starten Trainings- und Ernährungsprogramme, ohne sich davor paar simple, jedoch wichtige Fragen zu stellen. Diese Fragen könnten wie folgt formuliert werden:

  • Was genau bringt mich dazu, so zu handeln?
  • Wo kommt meine Motivation eigentlich her?
  • Warum geben in ein- und derselben Situation manche Menschen auf, während andere weitermachen?
  • Welche sind die Trigger, die zu einem impulsiven, kontraproduktiven Verhalten führen?
  • Was bringt Menschen dazu, die eigenen Fortschritte zu sabotieren?

Vor dem Starten des Trainings- und Ernährungsprogramm sollte man sich diese Fragen unbedingt stellen und sich Zeit dafür nehmen, herauszufinden, wie man eigentlich selbst funktioniert. Bei einer genauen Selbstbetrachtung wird man nämlich bereits nach einigen Tagen feststellen, dass immer dieselben Gedanken als Trigger fungieren und Handlungen hervorrufen.

Ähnlich erfolgreiche Menschen „ticken“ gleich

Es ist erstaunlich, doch erfolgreiche Menschen teilen meist sehr ähnliche Glaubenssätze und Einstellungen. Es handelt sich dabei um Denkweisen, die erlernt werden können. Da die meisten unserer Gedanken, und damit auch Trigger, eher unbewusst stattfinden, bemerken wir oft nicht, dass wir uns selbst daran hindern, das gewünschte Ziel zu erreichen. Dabei wirken gerade unsere Gedanken motivierend oder demotivierend auf uns. Wer bereit dazu ist, etwas in seinem Leben zu verändern, muss dazu bereit sein, erst die eigenen Einstellungen, bzw. Perspektiven, aus denen die Dinge betrachtet werden, zu verändern. Die Selbstbetrachtung kann sehr hilfreich dabei sein, herauszufinden, ob man selbst eher positiv Dingen im Leben gegenüber eingestellt ist oder alles im Leben eher pessimistisch betrachtet. Hat man dies erkannt, kann man auch handeln und die eigenen Einstellungen bewusst ändern.

Einstellung ist eine Entscheidung!

Unsere Einstellungen sind zwar meist das Resultat unserer Gewohnheiten, Erfahrungen, Werte, der Erziehung und dem sozialen Umfeld. Dies bedeutet, dass unsere Wahrnehmungen nicht bewusst sondern eher unbewusst geformt werden. Wenn wir uns jedoch dazu entscheiden, unseren Blick auf die eigenen Einstellungen zu richten, können wir diese durchaus beeinflussen.
Sobald man es geschafft hat, die eigenen Einstellungen zu erkennen, hat man die Macht bekommen, diese auch den eigenen Zielen und Vorstellungen anzupassen. Und erst hierdurch übernehmen wir die Kontrolle über uns selbst.

Die positiven Gedanken wirken motivierend und beeinflussen nicht nur positiv die eigene Psyche, sondern auch den Körper selbst. Denn die Autosuggestion bietet einen Bereich dar, dessen Möglichkeiten man sich noch gar nicht im Klaren ist. Bisweilen gibt es jedoch viele Ansätze dafür, dass durch die Autosuggestion selbst Krankheiten und Heilungsverläufe im Körper beeinflusst werden können. Warum also nicht auch Sachen wie das Abnehmen beispielsweise, das für viele Menschen als die wichtigste Motivation dazu gilt, zu trainieren oder die Ernährung umzustellen?
Daher sollte man beim Training und bei Ernährungsumstellung nicht wie gewohnt an Verzicht, Hunger und körperliche Anstrengung denken, sondern das Ziel selbst immer vor Augen haben. Auf diese Weise werden sowohl die inneren Konflikte leichter gelöst als auch das Ziel selbst schneller und erfolgreicher erreicht.

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