5. Nordic Walking Wochenende vom 26. bis 28. Februar 2010

 

Der Nordic Walking Stützpunkt Potsdam startete, zu seinem schon zur Tradition gewordenen Wochenende, in diesem Jahr in den Harz. Es wurde etwas Besonderes - denn es ging in den Schnee. Alle 24 Walker - übrigens ein neuer Teilnahmerekord - wollten die Technik des Schneeschuhwalkens erlernen. Eine große sollte der Lauf auf den Brocken (1142 m) werden.

 

Freitagabend, kurz nachdem sich alle Teilnehmer eingefunden hatten, stand schon der Test der Schneeschuhe auf dem Programm. Das Hotel lag direkt am Wald und so konnte es gleich losgehen. Ein besonderes Highlight war bei diesem Walk wohl auch die aufkommende Dunkelheit und die dadurch zum Einsatz kommenden „Grubenlampen“. Das gemeinsame Abendbrot schmeckte allen nach dieser ersten etwas ungewohnten Trainingseinheit besonders gut.

Am Sonnabend stand dann die geführte Brockentour mit Schneeschuhen an. Der Wettergott war den Walkern wieder hold und so ging es, zum Teil war ein ganz schöner Anstieg zu bewältigen, Richtung Brockenkuppe. Die verschneite Landschaft, abwechselnd Sonne und Wolken, und die Stille machte die Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis. Sogar Fernsicht war kurzzeitig auf dem Brocken. Die raue, wildromantische verschneite Landschaft beeindruckte alle Walker nachhaltig. Der Wind war so stürmisch, dass man Mühe hatte, sich auf den Beinen zu halten - aber es war wunderschön. Nach einer Verschnaufpause ging es mit der Brockenbahn durch den Nationalpark Harz, zurück nach Drei Annen-Hohne.

 

Am Nachmittag war dann Relaxen angesagt. Die „müden Knochen“ mussten sich erholen. Da wurden die Sauna und das Schwimmbad sehr gern angenommen. Nach dem ausgiebigen gemeinsamen Abendessen startete dann der gesellige Teil. Bei einem Gläschen Wein wurde „gewichtelt“. Dazu wurde um Brockenhexen und Teufel gewürfelt. Es machte allen viel Spaß, die einhellige Meinung: „So gelacht haben wir lange nicht.“ Jeder Walker wurde dann noch zu seiner Meinung über den Lauf zum Brocken gefragt. Einstimmig: „Es war zwar anstrengend, aber der größte Teil der Läufer würde es wieder tun. Es ist schön, mal an seine Grenzen zu gehen und den inneren Schweinehund zu besiegen.“ Nach diesem erlebnisreichen Tag fielen alle todmüde in die Betten.

 

Nach dem leckeren Frühstück am Sonntag ging es noch einmal mit Schneeschuhen zu einem letzten Lauf durch den verschneiten Wald. Zum Abschluss gab es noch den traditionellen Höhepunkt. Es startete die legendäre Bilderschau, die noch einmal die schönsten Momente dieses wundenschönen Wochenendes festhielt. Die Zeit ist viel zu schnell vergangen und alle mussten Abschied nehmen und gen Potsdam fahren.

 

Der Dank für dieses Wochenende gilt Gritti und Kathi, die mit soviel Fleiß und Liebe diese Fahrt organisiert haben. Alle Walker sind sich einig, wir sind beim nächsten Mal wieder dabei! Wo mag es dann hingehen ???

Ursel